Das Fach Deutsch

Lehrkräfte
Denzlein, Sophia (StRefin)D, RK
Dössinger, Bernd (StD)D, RK
Frank, Simone (StRin)D, G
Friedrich, Melanie (OStRin)D, PuG
Fuchs-Richter, Werner (StR)D, F, Inf
Gerle, Stephan (OStR)D, Sm
Grimm, Andrea (OStRin)D, E
Grimm, Michael (OStR)D, Sm
Gruber, Andreas (StD)D, L, G
Herrmann, Anna-Lena (StRin)D, Sw, Eth
Hiemer, Markus (OStR, 2. Fachschaftsleiter)D, G
Kimmerle, Franziska (OStRin)D, Geo, PuG
Krieger, Dario (StR)D, G, PuG
Schilling, Ulrike (OStRin)D, G, PuG
Sieber-Neßler, Nadine (StRin)D, E
Stadlmair, Julia (StRin)D, Geo
Wallner, Philipp (StR)D, G, PuG
Wilm, Thomas (OStR, 1. Fachschaftsleiter)D, G, PuG
Zech, Theresa (StRin)D, Ku

Der gymnasiale Deutschunterricht soll Schülerinnen und Schüler unterstützen, neue, individuelle Zugänge zur Welt zu erschließen. Ziel ist es dabei, Sprache zunehmend reflektiert und differenziert zu nutzen, um sich zu positionieren und – mündlich oder schriftlich – an Diskursen teilzuhaben. Gleichsam rückt gerade der Deutschunterricht die Persönlichkeitsentwicklung in den Fokus, vermittelt er doch weit mehr als die Fähigkeit, Informationen präzise zu vermitteln oder Argumentationen stringent vorzutragen. Über den Umgang mit Fiktion, in literarischen Texten angelegte Alterität sowie herausfordernde Gestaltungsmuster will er ästhetische Bildung fördern, Urteilskraft stärken und die Grenzen des Denkbaren erweitern. Neben den zu erwerbenden Kompetenzen sowie der Vernetzung im Kanon der Disziplinen charakterisiert das Fach Deutsch somit vor allem, was ihm genuin zu eigen ist: die Erfahrung von Schönheit mittels Sprache.

Weiterführende Informationen finden Sie hier:

Fachprofil Deutsch: mebis.link/3sFb2j

Fachlehrplan Deutsch: mebis.link/97Gr5T

Neben Schreiben und Rechnen gilt das Lesen als wichtigste Kulturtechnik. Wer liest, der kommuniziert. Doch gibt es ein Problem: Um sich auf Literatur oder komplexere Texte einzulassen, bedarf es der Motivation. Diese zu stiften, ist Aufgabe des Deutschunterrichts, ja der Schule im Allgemeinen. Doch nur die Bereitschaft des Einzelnen, sich Zeit zu nehmen, die Störsignale des Alltags auszublenden und sich auf einen Text zu konzentrieren, verhilft zu vielversprechendem Lesen. Wie also lässt sich diese erste und wesentlichste aller Hürden überwinden? – Eine sinnvolle Art, zum Lesen zu finden, ist der Zugang über vertraute oder als spannend empfundene Themen.

Mit großer Sicherheit bietet folgender Link zum Portal #lesen.bayern Einstiegs- oder Vertiefungsmöglichkeiten: www.lesen.bayern.de

 

Wer sich von der Qualität der im Portal #lesen.bayern vorgestellten Werke überzeugen will oder einfach gerne schmökert, darf sich jederzeit in unsere neue Schulbibliothek begeben. Dort findet man in gemütlicher Umgebung neue, hochwertige Literatur für alle Jahrgangsstufen.


Auch der alljährlich stattfindende Vorlesewettbewerb für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 hat das Ziel, Begeisterung für das Lesen zu entfachen. Dass dies in vielen Fällen gelingt, zeigen die stets gespannten Hörerinnen und Hörer sowie zahlreiche starke Lesevorträge. Auch heuer wieder wünschen wir dem gesamten Teilnehmerfeld alles Gute, viel Erfolg und Spaß am Lesen!

Die Beschäftigung mit poetischen Texten stellt einen Schwerpunkt des gymnasialen Deutschunterrichts dar. Gedichte, Bühnenstücke und Erzählungen, aber auch Filme und musikalisch vermittelte Poesie machen Spaß, sie entführen in fremde Welten und erweitern den Horizont. Dass der vertiefte Umgang mit fiktionalen Texten nicht nur schön, sondern durchaus nützlich ist, zeigt ein Blick auf die Zusammensetzung der Abiturformate: Die Hälfte aller Aufgaben verlangt Interpretationen poetischer Texte, aber auch auf Sachtexten basierende Formate bedienen nicht selten literaturtheoretische Themenfelder.

Erfahrungen mit Lektüren oder Literatur im Allgemeinen haben Schülerinnen und Schüler sowie Lehrer im Rahmen einiger Audiofiles und Filme zusammengetragen. Eine Auswahl dazu finden Sie ganz unten auf dieser Seite.

Dass die großen Theater der Region gerne Werke aus dem Kanon der Schullektüren inszenieren, ist kein Geheimnis. Diesen Umstand nutzen wir am JBG weidlich aus, was unter anderem die jüngsten Fahrten ans Münchner Residenztheater sowie ans Volkstheater beweisen. Schließlich gilt die Aussage Brechts: „Alle Künste – also auch das Theater – tragen bei zur größten aller Künste, der Lebenskunst.“

Die Schülerinnen und Schüler knüpfen mit Eintritt ins Gymnasium an die aus der Grundschule bekannten Formen des Schreibens an: Erzählen, Informieren und Argumentieren. Deren Weiterentwicklungen und Kombinationen etablieren im Laufe des neunjährigen Deutschunterrichts Schreibformen, die letztlich das Gerüst der im Abitur wählbaren Aufgabenarten bilden. Einen Überblick verschafft dieses stark gekürzte, schematisch angelegte Schreibprogramm:

Videos für die Unterstufe:

„Die drei Fragezeichen“ (Arras, 5. Klasse)

Videos für die Mittelstufe:

„Crazy“ (Nicolas, 8. Klasse)

Videos für die Oberstufe:

„Deutschland schwarz weiß“ (Maike, Q11)

„Woyzeck“ (Herr Hiemer und Herr Wohlgemuth)