Großer Erfolg für das Jakob-Brucker-Gymnasium Kaufbeuren: Das Robotikteam „Needs No Name“ hat am 24. Januar 2026 beim Regionalentscheid der First Lego League im Berufsinformationszentrum (BIZ) in München einen hervorragenden 3. Platz in der Gesamtwertung erreicht. Damit qualifizierte sich das Team für die nächste Wettbewerbsrunde in Heidelberg.
Unter dem diesjährigen Wettbewerbsmotto „UNEARTHED“ setzten sich 23 Teams aus dem Großraum München mit Fragen rund um Archäologie, Technik und Forschung auseinander. Bewertet wurde in den Kategorien Forschungspräsentation, Robotdesign, Robotgame und Grundwerte.
Im Mittelpunkt des Forschungsprojekts von Needs No Name stand die Frage, wie archäologische Fundstücke direkt nach dem Fund besser geschützt werden können. Durch Gespräche mit Grabungstechnikern, Universitätsangehörigen und Mitarbeitenden der Denkmalpflege erfuhren die Schülerinnen und Schüler, dass frisch geborgene Funde besonders durch Feuchtigkeit, Schimmel und Korrosion gefährdet sind – vor allem in den ersten Stunden nach der Bergung.
Als Lösung entwickelte das Team die Mobile Preservation Box (MPB): eine tragbare, kostengünstige Klimabox, die direkt am Fundort eingesetzt werden kann. Je nach Material – etwa Eisen, Keramik oder organische Stoffe – werden Temperatur und Luftfeuchtigkeit angepasst. Sensoren, Lüftung, Heizelemente und Sauerstoffbinder sorgen für geeignete Lagerbedingungen, während modulare Innenhalterungen die Fundstücke vor Erschütterungen schützen. Die selbst gebaute Box diente den Jurorinnen als anschauliches Modell für eine realistische Erstkonservierung. Die Nervosität war dem Team dann kaum anzumerken: Es präsentierte seine Forschungsidee sehr überzeugend und beantwortete die Fragen der Jury souverän. Im Robotgame erreichte das Team einen 7. Platz unter den 23 Teilnehmer, während es in Forschung und Robotdesign auf eine bessere Bewertung hoffte.
Die große Überraschung folgte bei der Siegerehrung: In der Kategorie „Grundwerte“, in der Teamarbeit, Fairness und gegenseitige Unterstützung im Mittelpunkt stehen, belegte Needs No Name den 1. Platz. Zusammen mit starken Leistungen in den beiden anderen Kategorien reichte dies für den 3. Platz in der Gesamtwertung.
Nun darf das Team das Jakob-Brucker-Gymnasium beim Wettbewerb in Heidelberg vertreten und sich dort mit den besten Teams aus Süddeutschland, Österreich und der Schweiz messen.
Wir gratulieren Quentin Kugler (6c), Janosch Allgayer (7A), Bastian Möst, Hrachya Shaginyan (beide 7B), Anton Krischke (8A), Jakob Naegele (8B), Kilian Hiemer, Ananya Kadel, Noah Lerf, Aaron Reschmeier und Lionel Rother (alle 10A).
Herzlichen Dank allen Bekannten und Eltern für ihre Unterstützung am Wettbewerbstag!
