Das JBG wird Bayerischer Meister im Eisschnelllauf

Mädchen triumphieren in Inzell – Jungen verpassen den Titel nur knapp

Großer Erfolg für das Jakob-Brucker-Gymnasium: Bei den Bayerischen Schulmeisterschaften im Eisschnelllauf in Inzell räumte das JBG ordentlich ab. In der beeindruckenden Max-Aicher-Arena zeigten die Schülerinnen und Schüler starke Nerven, Tempo und Teamgeist – und kehrten mit einem Meistertitel und einer Vizemeisterschaft nach Kaufbeuren zurück.

Der Wettkampf hatte es in sich: Zuerst mussten alle Teilnehmenden einen anspruchsvollen Parcours so schnell wie möglich meistern, bevor es anschließend auf die legendäre 400-Meter-Bahn ging. Spätestens dort war klar: Das JBG ist top vorbereitet.

Die Mädchenmannschaft legte einen souveränen Auftritt hin und holte sich verdient den Titel Bayerischer Meister der Schulen. Elisa Fastner, Filippa Städele, Eva Bezdek, Ronja Schilling und Luana Faniq überzeugten mit konstant starken Zeiten und ließen der Konkurrenz kaum eine Chance. Besonders schön: Nach dem zweiten Platz im vergangenen Jahr konnten die Mädchen diesmal ganz oben auf dem Treppchen stehen.

Auch die Jungenmannschaft zeigte ein spannendes Rennen auf hohem Niveau. Simon Micheller, Gregor Dyck, Milan Prestele, Paul Smarsly und Oscar Steinert kämpften bis zur letzten Runde um den Titel. Am Ende fehlten gegen das Team aus Garmisch winzige 1,56 Sekunden – Platz zwei auf bayerischer Ebene ist trotzdem ein riesiger Erfolg, vor allem angesichts der starken Konkurrenz aus bekannten Eishockeystandorten.

Ein besonderes Highlight waren die Einzelleistungen von Elisa Fastner und Simon Micheller, die in ihren Altersklassen die schnellsten Gesamtzeiten erzielten und dafür extra geehrt wurden.

Doch nicht nur sportlich war die Fahrt nach Inzell ein Erlebnis: Eine gemeinsame Hotelübernachtung, die besondere Wettkampfatmosphäre und sogar Begegnungen mit echten Olympiateilnehmern machten das Wochenende unvergesslich. Da sich viele Profis in Inzell gerade auf die Olympischen Spiele in Mailand vorbereiten, gab es nach dem Wettkampf noch Autogramme, Gespräche und natürlich jede Menge Selfies.

Fazit: Ein rundum gelungener Wettkampf, großartige Leistungen und ein Erlebnis, das den Schülerinnen und Schülern und den Begleitlehrkräften Simon Spiegler und Stephanie Kühne sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.