Eishockeyspektakel vor den Faschingsferien

Fesselndes Spiel zwischen dem JBG KF und der FOSBOS KF

Am 13. Februar 2026 kam es in der Energie Schwaben Arena zum traditionellen Eishockeyduell zwischen dem Jakob-Brucker-Gymnasium KF und der FOSBOS KF. Trotz der beginnenden Faschingszeit startete das Spiel mit einem stillen Moment: In einer Schweigeminute gedachten alle dem kürzlich verstorbenen Hausmeister der FOSBOS, Herrn Thomas Schöffel-Baumann. Danach sorgten die Fanlager beider Schulen für lautstarke Stimmung. JBG-Schulleiter Christof Walter eröffnete die Partie mit einem symbolischen Bully. Das JBG erwischte einen Traumstart: In der 3. Minute verwandelte Robin Trick einen Abpraller zum 1:0. Arthur Kreider glich zwar zwei Minuten später aus, doch Matteo Geh brachte das JBG per Konter wieder in Führung. In der Folge wurde der Vorsprung konsequent ausgebaut: Jakob Schuder nutzte einen Abwehrfehler zum 3:1, nur eine Minute später erhöhte Artur Beck auf 4:1. Die FOSBOS zeigte Moral und verkürzte durch Andreas Krischanowski und Nils Asner auf 4:3. Kurz vor der Pause stellte Daniel Fedorschenko mit einem starken Solo den Zwei-Tore-Abstand zum 5:3 wieder her.

Auch die Pause bot Unterhaltung: Zuvor gekaufte Pucks wurden aufs Eis geworfen, die fünf zielsichersten Würfe prämiert und weitere Preise verlost. Die Einnahmen gehen an die Kaufbeurer Tafel. Zudem sorgte die Percussiongruppe des JBG für musikalische Begleitung.

Die zweite Hälfte eröffnete diesmal FOSBOS-Schulleiter Björn Mellies mit einem symbolischen Bully, zudem wechselte die FOSBOS den Torwart. Nach einer Doppelparade von JBG-Keeper Simon Neureuter erhöhte Konstantin Koller per Konter auf 6:3. Arthur Kreider verkürzte erneut, doch Artur Beck stellte mit seinem zweiten Treffer den alten Abstand wieder her. In einer Druckphase traf Anton Schreiner zum 7:5, doch Raphael Hafenmaier antwortete postwendend mit dem 8:5.

In den Schlussminuten entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Die FOSBOS nahm den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, konnte das Ergebnis jedoch nicht mehr verändern. Am Ende gewann das Jakob-Brucker-Gymnasium verdient mit 8:5 und alle Schüler konnten in die wohlverdienten Ferien entlassen werden.

Sebastian Städele, Q12